Toter Stern-belebter Planet?

Die Zukunft der Sonne sieht nicht gerade rosig aus. In 1 Milliarde Jahren wird die Sonne um 10% heller strahlen als heute. Am Ende ihrer Phase als *Roter Riese stößt sie ihre äußeren Hüllen von sich und wird zum weißen Zwerg. Wissenschaftler stellten sich die Frage ob Exoplaneten, die einen weißen Zwerg als Primärstern umkreisen erdähnlich sein können und stießen dabei auf ein beruhigendes Ergebnis. „Bei der Suche nach außerirdischen *Signaturen von Leben sollte man zunächst weiße Zwerge Studieren“, sagen die meisten Wissenschaftler. Allerdings durften die Planeten nicht schon immer auf diesem Orbit kreisen, denn auf dem Weg zum weißen Zwerg, blähte sich der Stern zum roten Riese auf, und vernichtete alle Planeten in seiner Nähe. Um in der habitablen Zone eines weißen Zwerg zu liegen, müsste die Entfernung 1/100 *AE betragen, und der Planet müsste den Stern in 10 Stunden einmal umkreisen. Es gibt nur zwei Möglichkeiten, entweder ist er von den äußeren Regionen des Sternsystems dort hin gewandert oder er hat sich erst um den weißen Zwerg gebildet. Tatsächlich sind Planeten die sich erst um einen weißen Zwerg bilden, sogar noch lebensfreundlicher als gedacht. Denn die äußeren Hüllen des roten Riesen die er bei der Verwandlung zum weißem Zwerg abstößt enthalten alle lebensspenden Gase die der Stern während seiner Hauptreihenphase fusioniert hat, wie z.B Kohlenstoff, Sauerstoff, Wasserstoff, Calcium usw… Wenn sich in diesem Nebel Planeten bilden sind sie Reich an diesen Gasen und für Leben gut geeignet.

 

*Roter Riese: Große rote Sterne, die auf die Hauptreihe folgen.

*Astronomische Einheit (AE): Maßeinheit, die ungefähr der Entfernung von der Erde bis zur Sonne entspricht.

 

Kommentar verfassen