Supermond

Am 14.11.2016 ist es so weit. Der Mond ist der Erde so nah wie seit 68 Jahren nicht mehr. Der Mond ist dann ein Drittel größer als sonst. Ein Drittel hört sich zwar an als wäre es viel, doch ein Supermond lässt sich schwer von einem normalen Mond in Erdnähe unterscheiden. Unser Trabant wirft einige
full-moon-1775765Rätsel auf. Zum einen ist es ungewöhnlich dass ein so kleiner Planet einen so großen Mond hat. Im Verhältnis zum Mutterplaneten ist unser Mond der größte des Sonnensystems. Die Entstehung des Mondes erklärt man sich mit einem Zusammenstoß der Erde mit einem Urplaneten mit der Größe des Mars. Der Einschlag sprengt riesige Stücke aus beiden Himmelskörpern, die sich im Orbit der Erde sammelten und zunächst zwei Monde bildeten. Einige Millionen Jahre später kollidierten die beiden Monde. Das Ergebnis dieser Reihe von höchst unwahrscheinlichen Ereignissen können wir bis heute bestaunen. Der Mond hält die Erdachse stabil, sorgt für die Gezeiten und bleibt ein höchst spannender Himmelskörper. Ein weitere interessante Tatsache ist dass man vermutet das sich im inneren des Mondes ähnlich wie in der Erde ein glühender Kern befindet der einst Plattentektonik hervorgerufen hat. Da die USA plant sich wieder zum Mond zu begeben werden wir hoffentlich bald mehr über unseren natürlichen Satelliten erfahren

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