Konstantinopel: Im Land der Aufgehenden Sonne

Die Geschichte Istanbuls

Im heutigen Istanbul prallen bis heute zwei Hochkulturen auf einander. Christen aus dem Abendland und Moslems aus dem Morgenland. Zwar ist Istanbul heute muslimisch geprägt, doch sehr lange lag hier das Zentrum der Christen. Und wie kam Istanbul zu seinem Namen? Dei Stadt gelang nur durch seine vielfältige Geschichte zu ihrer Schönheit. Vom römischen Kaiser Konstantin gegründet und von den Osmanen übernommen blickte ganz Europa mit Hochachtung auf Konstantinopel.

 

Konstantinopel-Istanbul

Während die Bürger Konstantins über Konstantinopel herrschten, hieß Konstantinopel Konstantinopel. Erst durch die Übernahme der Osmanen änderte sich viel mehr als nur der Name der Stadt. Das Zentrum des Abendlandes wandelte sich in eine muslimisch geprägte Stadt um. Lange Zeit war Konstantinopel Angriffen der Römer ausgesetzt. Dies liegt am Reichtum der Stadt. Moscheen, Märkte und prächtige Gebäude ragen in Istanbul dem Himmel hingegen. „Die Mischung macht es.“,

Konstantinopel
Die Osmanen veränderten nicht nur Konstantinopel, sondern ganz Europa.

das ist Istanbuls Motto. Die Kulturen prallen hier nicht nur aufeinander. Sie bereichern sich auch. Istanbul ist weltweit einzigartig. Das Stadtbild ist nicht muslimisch oder christlich geprägt. Beides sind mehr als Religionen, es sind ganze Hochkulturen, die hier aufeinander prallen. Istanbul ist Zentrum und Verbindung von Morgenland und Abendland. Die Metropole am Bosporus ist viel interessanter als man zunächst denkt.

 

Das Osmanische Reich

Das Osmanische Reich umfasste zu seiner Blütezeit die Türkei, Ägypten, Teile Arabiens, Algerien, Libyen, Tunesien, die Europäischen Balkanländer und stand vor den Toren Wiens. Die Osmanen waren eine Hochkultur. Im Norden lebten die Kelten. In Teilen vom Süden lebten die letzten Überreste der Römer und im Westen machten sich die Babaren oder auch Germanen breit. Immer wieder entstanden Königreiche und zerfielen. Die einzigen wirklich stabilen Kulturen waren die Osmanen und die Germanen. Ost und West gingen getrennte Wege und das vereinigte Europa, dass durch den gewonnen Krieg gegen Persien zusammengeschweißt wurde zerbrach wieder.

 

Die Entstehung Konstantinopels

Konstantinopel trägt römische Wurzeln. Kaiser Konstantin hatte die Nase von der römischen Demokratie voll und gründete sein eigenes Reich. Daher der Name Konstantinopel. Irgendwann jedoch eroberten die Osmanen auf ihrem Zug Richtung Osten Konstantinopel und benannten es in Istanbul um. Istanbul war jedoch nicht die Endstation der Osmanen. Viel mehr lag es „auf dem Weg“. Sie verbreiteten sich weiter über die Türkei, den Irak und andere Teile der Arabischen Platte. Die Osmanen gaben den Ton an und übernahmen das Erbe der Römer.

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