Katzenauge im All

Am 15. Februar (tagt sich heute) entdeckte Wilhelm Herschel in ca. 1000 Parsec Entfernung den Katzenaugennebel. Er ist ein komplex aufgebauter Planetarischer Nebel, der in der Gestalt einem Katzenauge ähnelt. Er ist ein sehr genau untersuchter Nebel, und mit Teleskopen auf der Nordhalbkugel gut sichtbar. Mit bloßem Auge sieht man ihn nicht. Den Katzenaugennebel umgibt einen Ster der Spektralklasse O, der blau leuchtet. Außerdem existiert um den Katzenaugennebel ist von einem ausgedehnten Halo umgebe, den sein Zentralstern hinterließ, als sich seine Phase als roter Riese dem Ende zuneigte. Der Halo hat fast die doppelte Hitze,

Der Katzenaugennebel mit seinem Halo.
Der Katzenaugennebel mit seinem Halo.

des eigentlichen Sterns, aber eine bei weitem größere Dichte. Durch den starken Sternwind verliert der Stern sehr viel Masse. Er soll nur wenig mehr als eine Sonnenmasse und den 0,6 fachen Sonnenradius besitzen, obwohl er ursprünglich Knapp 5 Sonnenmassen auf die Waage brachte. Ich schrieb schon einmal über das Leben, den Tod und die Wiedergeburt von Sternen. Der Katzenaugennebel ist nur ein Beispiel, eines sterbenden Sterns.

*roter Riese: Große instabile Sterne, die ursprünglich Sterne wie unsere Sonne waren.

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