Das Genesis-Projekt

Rund 40 Lichtjahre von der Erde entfernt: Ein metallisches Gerät dringt in das Sternsystem Trappist-1 ein. Durch die Gravitation der Planeten wird er in die Richtung des Planeten Trappist-1d gezogen. Beim Eindringen in die Atmosphäre werden Messgeräte sichtbar, die die Zusammensetzung der Atmosphäre untersuchen. Plötzlich schießen Tausende von kleinen Kapseln in die Luft. An Bord: Einzeller. Der Planet zeigt seiner Roten Zwergsonne immer dieselbe Seite. 200 Jahre zuvor wurde die Sonde auf der Erde gestartet. „Genesis 1“ steht an den Seiten der Sonde. 40 Lichtjahre musste die sie zu dieser fernen Welt zurücklegen. Wozu der Aufwand? Weil Leben etwas besonders ist. Ohne unsere Hilfe hätte sich auf Trappist-1d wohl nie Leben entwickelt. Die Einzeller vermehren sich schnell und umfassen bald den ganzen Planeten. Wenn sie sich angepasst haben, werden sie sich weiterentwickeln. Vielleicht zu komplexem Leben oder zu intelligentem Leben. Wenn die Sonde mehrere Sterne anfliegt, kann sie Leben noch weiterverbreiten. Damit hätte sie die Saat des Lebens auf dieser fernen Welt gestreut. Natürlich ist dies noch nicht geschehen. Doch der Milliardär Juri Milner finanziert schon jetzt viel in die Forschung zum Projekt. Der britische Physiker Stephen Hawking unterstützt dies. Der Antrieb der Sonde soll ein, von der Erde gesteuerter Laser sein. Er beschleunigt die Sonde in einigen Minuten von Null auf 60.000 km/s (15% Lichtgeschwindigkeit) Sie wäre mit Technik ausgestattet die nicht von der Erde gesteuert wird, sondern durch künstliche Intelligenz selbst steuern kann. Wenn bereits Leben auf dem Planeten vorhanden ist, muss die Mission abgebrochen werden und der nächste Planet wird angeflogen. Wenn man zwei Ökosysteme vermischt, wie es beim Kontakt von zwei Lebensformen von verschiedenen Planeten der Fall wäre, kann das Gegenteil des gewünschten Effekts eintreffen und die Lebensformen löschen sich gegenseitig aus. Es müssen in einigen Gebieten noch Fortschritte geschehen, doch das Projekt enthält keine Technik die nicht in den nächsten Jahrzehnten

Eignet sich Trappist-1d für eine Lebensspende? Wieso? Weil Leben etwas besonderes ist.
Eignet sich Trappist-1d für eine Lebensspende? Wieso? Weil Leben etwas besonderes ist.

entwickelt werden kann. Wenn es perfekt läuft startet das Projekt in 50 Jahren. Wahrscheinlich in etwas unter 100 Jahren. Ein Prototyp des interstellaren Antriebs soll in 20 Jahren zu den nächstgelegenen Sternsystemen fliegen. Unglaublich das wir dies alles noch erleben könnten.

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