Klimakompensation

Was bringt Klimakompensation tatsächlich?

Es gibt Momente, in denen ich das Gefühl habe, es ist für Menschen eine Genugtuung, anderen Menschen ihre Fehler vorzuhalten. Eine noch größere Genugtuung ist es dann, für mich, wenn es sich gar nicht um ein Fehler handelt. Einer dieser Momente, war mein Urlaub in Ägypten in den Osterferien. Dafür erntete ich in den Sozialen Netzwerken große Kritik, die allerdings, wie ich es im folgenden Artikel beschreiben werde, fast vollkommen unberechtigt ist. Denn ich habe meinen Flug mit der Website atmosfair komensiert. Sind sie interessiert? Im folgenden erkläre ich, was Klimakompensation ist, was sie bringt, was die Nachteile sind und warum sie uns dennoch retten kann.

Ökologische Grundlagen der Klimakompensation

Generell gilt für Klimaschutz eine räumliche Symmetrie. Es ist also egal für das Klima, wo genau auf der Welt Treibhausgase ausgestoßen und eingespart werden. Nun ist es so, dass in machen Regionen der Erde Emissionen mit deutlich geringerem Aufwand eingespart werden können, als in anderen. In Ländern etwa, in denen der Strommix fast ausschließlich aus fossilen Brennstoffen besteht, kann man mit relativ geringen Summen deutlich mehr bewirken, als beispielsweise in Deutschland. Dies macht sich die Klimakompensation zunutze. Mit atmosfair zum Beispiel werden die Treibhausgase eine gewissen Aktivität (beispielsweise von Flugreisen) berechnet und diese Menge wird dann irgendwo anders auf der Welt kompensiert. Damit beträgt die Gesamtbelastung der Atmosphäre null. Man spricht von Klimaneutralität.

Wie funktioniert die Kompensation?

Doch wie kann man Treibhausgase ausgleichen? Dafür gibt es zwei verschiedene Möglichkeiten. Eine ist die Vermeidung von Emissionen in anderen Orten der Welt. Beispiele dafür sind etwa der Bau von Windkraftanlagen, aber auch die Nutzung nachhaltiger Wasserkraft. Zusätzlich dazu baut atmosfair auch Biogasanlagen und Solarenergie. Dadurch werden große Mengen an Treibhausgasen eingespart. Aber atmosfair ist auch auf den Gebiet der Energieeffizienz tätig. So helfen sie beispielsweise Entwicklungsländern beim Bau effizienter Öfen. So wird bei der Energieerzeugung weniger Kohlendioxid frei und es müssen weniger Ressourcen verbraucht werden. Eine ganz andere Möglichkeit ist das aktive Entfernen von Emissionen aus der Atmosphäre, etwa die Aufforstung von Wäldern und Mooren.

Über atmosfair

Atmosfair ist Testsieger in allen nationalen und internationalen Studien. Dort geben sie einfach die Flugstrecke oder die Wunschmenge an Kohlendioxid, die sie kompensieren möchten ein und der Preis dafür wird berechnet. Das Geld fließt dann in besagte Kompensationsprojekte, wobei atmosfair keine Aufforstungsprojekte unterstützt. Aus Gründen, die ich im Absatz „Nachteile der Klimakompensation“ erwähnen werde, betreibt atmosfair keine Waldschutzprojekte. Doch das Unternehmen ist sich durchaus auch der Nachteile der Klimakompensation bewusst und schildert sie auf ihrer Website.

Nachteile der Klimakompensation

Erst einmal: Sind die Emissionen einer Aktivität vollständig erfasst und kompensiert, dann hat diese Aktivität absolut keinen Einfluss auf das Klima. Punkt. Darüber lässt sich nicht diskutieren. Wohl aber über anderen Haken der Kompensationsstrategie.

1.Zeitliche Verzögerung

Das ist der Grund, aus dem atmosfair keine Aufforstungsprojekte anbietet. Wälder sind durchaus eine effiziente Methode, Treibhausgase wieder aus der Atmosphäre zu ziehen, aber sie entfesseln ihre Wirkung extrem zeitverzögert. Ein jetzt aufgeforsteter Wald hat frühestens in 50-100 Jahren eine signifikante Auswirkung auf das Klima. Doch in 50 Jahre könnte es bereits zu spät sein. Es gibt gewisse Kipppunkte im globalen Klima. Sind diese Kipppunkte nur einmal zu irgendeinem Zeitpunkt überschritten, so setzen sie irreversible Prozesse in Gang, die Jahrtausende ohne weitere Beeinflussung ablaufen und ihren Endzustand dann in einer katastrophalen Situation nehmen. Daher brauchen wir jede Kompensation genau jetzt. Es gibt zwar eine räumliche Symmetrie im Klimaschutz, es ist egal, wo die Emissionen eingespart werden, eine zeitliche Symmetrie gibt es nicht. Es spielt eine sehr große Rolle, wann genau Emissionen eingespart werden.

2.Kompensation reicht nicht

Wenn man nicht mehr einzelne Aktivitäten betrachtet, sondern die Menschheit als ganzes, dann reicht Klimakompensation alleine nicht aus, um die dringend notwendigen Klimaziele zu erreichen. Doch dazu ist bist 2050 eine Senkung der Emissionen um 80% gegenüber 1990% nötig. Langfristig, bis zum Ende des Jahrhunderts, darf fast gar kein Kohlendioxid mehr ausgestoßen werden. 2004, das Ausgangsjahr der Klimastudie zur Kompensation, waren die Gesamtemissionen des Globalen Südens etwas größer als die des Globalen Nordens. Würde die gesamte Nordhalbkugel also ihre Emissionen im Süden kompensieren fielen die Emissionen im Süden fast komplett weg. Damit hätten wir fast die Hälfte aller Emissionen eingespart. Doch wir brauchen 80%.

Also kann Kompensation uns unseren Klimazielen ein großes Stück näher bringen. Doch auch der Norden selbst muss die Emissionen herunterfahren. Nur dann haben wir eine Chance, die Klimaziele zu erreichen. Kompensation kann ein Großteil der bis 2050 benötigten Senkungen absolvieren, aber nur etwas weniger als die Hälfte zu den für 2100 gesteckten Zielen.

Hier eine kleine Infografik dazu.

3.Die Nebenfolgen bleiben

Auch wenn es für das Klima an sich egal ist, ob ein Flug kompensiert wird oder ausfällt, bleiben noch andere negative Folgen, etwa der Lärm, den ein Flug veranstaltet. Man muss unterscheiden zwischen Klimaschutz und Umweltschutz. Denn nicht nur die Erderwärmung bedroht die Umwelt. Produkte die klimaneutral sind, können dennoch die Gewässer belasten, unter menschenunwürdigen Bedingungen angefertigt werden, in ihrer Anschaffung unnötig sein oder energieineffizient arbeiten.

Soziale Vorteile der Kompensation

Ein weiteren Vorteil hat die Klimakompensation natürlich auch. Abgesehen davon, dass man dem Klima hilft, wird natürlich auch den Menschen vor Ort geholfen. Effizientere Energienutzung hilft ganz besondere den Ärmsten, auf die durch die miserable Infrastruktur auch ein großer Teil der Emissionen entfällt. Somit ist Kompensation in dieser Hinsicht doppelt wirkungsvoll. Und abgesehen davon sensibilisiert es uns alle natürlich für den Klimawandel. Denn etwas bewussteres Handeln würde uns allen guttun.

Fazit

Kompensation hat also durchaus das Potential, uns unseren Klimazielen einen großen Schritt näher zu bringen. Vergleiche mit dem mittelalterlichen Ablasshandel sind also schlichtweg Unsinn. Doch eine Koexistenz zwischen unserer derzeitigen westlichen Konsumgesellschaft und Klimaneutralität ist auch mit Kompensation nicht möglich. Wir müssen also unsere Emissionen so weit wie möglich reduzieren. Da irgendwann aber gar keine Emissionen mehr entstehen dürfen, führt an Kompensation aber eigentlich auch kein Weg vorbei, schließlich werden immer irgendwie Emissionen entstehen, die in Zukunft kompensiert werden müssen, nur so kann gewährleistet werden, dass unsere Emissionen langfristig gegen null gegen und dort bleiben.

Kompensation bringt also durchaus etwas und die Kompensation von Flugreisen ist sinnvoll, das schreibt auch atmosfair auf seiner Website. Einzelne Autofahrten zu kompensieren ist jedoch nicht sinnvoll, da mit dem ÖPNV eine wirkungsvolle und zumutbare Alternative verfügbar ist, die es derzeit zum Fliegen in den meisten Fällen nicht gibt. Was aber durchaus Sinn machen kann ist den gesamten Ausstoß der durch Autofahrten entstanden ist zu kompensieren. Am besten ist und bleibt es aber dennoch, sich in den Bus zu schwingen, sich vegan zu ernähren und den Rest zu kompensieren.

Hier ein Link zur Website von atmosfair.

Danke fürs Teilen dieses Beitrags.

8 Gedanken zu „Was bringt Klimakompensation tatsächlich?&8220;

  1. Hallo Jason,
    Du mokierst Dich darüber, dass sich Leute über Deinen „Salonkommunismus“ aufregen, d. h. Du mit Deiner Fliegerei nicht das vorlebst, was Du predigst. Du rechtfertigst Deine Urlaubsflüge mit 100% Kompensation (die Du Deinen Daddy zahlen lässt, aber darum geht es nicht). Du sagst unter Bezug auf Atmosfair, dass ein Flug, der durch finanzielle Unterstützung von Klimaprojekten in Drittländern kompensiert wird, einer CO2-Nullbilanz entspricht, also in Hinblick auf die CO2-Emission quasi nicht stattgefunden hat. Weiter sagst Du (richtigerweise)r, dass diese Kompensation allein nicht ausreicht. Das Ausmaß dessen, was zusätzlich an klimaschützenden Maßnahmen erforderlich ist, wäre aber deutlich geringer, wenn Du und andere Menschen, die gern und recht häufig ferne Urlaubsziele anfliegen, in Heimatnahe Urlaub machten, aber das Geld, was sie jetzt zur Flugkompensation zahlen, trotzdem in die Klimaprojekte spenden würden. Dann wäre das Resultat keine CO2-Nullbilanz (s.o.), sondern eine echte CO2-Emissionsverminderung. Wärst Du dazu bereit? Ich fürchte nicht!
    Das von Dir formulierte Fernziel, „gar keine „CO2-Emissionen“ , dürfte schwer zu erreichen sein, oder willst Du den Menschen und anderen Aerobiern das (Aus-)Atmen verbieten?
    Der Vergleich mit dem mittelalterlichen Ablasshandel „hinkt“ zwar in Bezug auf die Außenwirkung (i. e. CO2-Kompensation), aber er trifft zum einen auf die „Gewissensberuhigung“ zu (Du bist dafür das beste Beispiel) und zudem sind Unternehmen wie Atmosfair, MyClimate et al. auch keine „Wohlfahrts-“ sondern Wirtschaftsunternehmen eines Systems, das Du in den Podcasts gern „Kapitalismus“ schimpfst. Du stellst es immer so dar als sein Atmosfair “ der liebe Gott“ – etwas naiv, lieber Jason! Und noch ein Letztes: Es ist eine eindimensionale und unverantwortlich Sicht, allen eine vegane Ernährung zu empfehlen. Wer wie ich durch seinen Beruf miterlebt, welche schlimmen Folgen der Komplettverzicht auf tierisches Hämeisen-, B12-Träger und eine nicht hinreichende Versorgung mit allen 8 essenziellen AS haben kann – und zwar insbesondere bei Kindern (auch solchen, die sich selbst als erwachsen ansehen) und Heranwachsenden – kann niemals „allen“ eine vegane Ernährung empfehlen. Kindergesundheit aufs Spiel zu setzen, lässt sich durch nichts rechtfertigen!! Es muss kein Fleisch und es darf keine Massentierhaltung sein, aber einen Totalverzicht auf jegliche Nahrung tirischer Herkunft für alle zu fordern. ist unverantwortlich!!
    Ich finde, Dein Umweltengagement ist wirklich lobenswert, aber schau ein wenig über den Tellerrand hinaus. Nicht alles ist so eindimensional wie es vordergründig scheint und Dogmatismus hat noch nie genutzt.
    Viele Grüße
    Stefan

      1. Ich finde es sehr schade, dass du so mit Menschen umgehst, die fundierte Kritik zu deinen Artikeln abgeben. Man muss nicht der gleichen Meinung sein, aber zwischen Hasskommentaren und sachlich geäußerter Kritik besteht schon ein kleiner Unterschied. Da hätte ich dich, was den Umgang damit betrifft, souveräner und reifer eingeschätzt.
        Gruß
        Papsi

        1. Lieber Mirco,

          ich danke Ihnen für Ihren unparteiischen und durchdachten Kommentar. Mich beeindruckt es sehr, wie Ihre Frau und Sie die sicher besondere Familiensituation „managen“. Auch für liebende Eltern ist das wohl nicht ganz einfach. Ich habe Ihnen schon einmal geschrieben, dass man als „Theoretiker“, der sein Asperger-Wissen nur angelesen hat, sehr viel aus Ihrem Podcast lernen kann, welche speziellen Situation im Alltag da wohl zu meistern sind. Entschuldigen Sie meine entwas ungelenke Ausdrucksweise, aber ich lerne eben noch, dass Asperger keine Behinderung, sondern „nur“ eine sehr individuelle Eigenheit ist.
          Weiterhin alles Gute für Sie und Ihre Familie

          Stefan

      2. Sehr schade lieber Jason! Da ich selbst Naturwissenschaftler (Molekularbiologe) bin, hatte ich auf einen sachbezogenen interdisziplinären Austausch mit Dir (zwischen Physiker und Biologe) gehofft – so wie es dem ungeschriebenen Kodex zur Diskussion unter Wissenschaftlern entspricht. Ich wünsche Dir, dass Du das im Laufe Deiner wissenschaftlichen Karriere noch lernen wirst. Denn Wissenschaft heißt immer andere lehren und von anderen lernen, d. h. auch kritikfähig zu sein. Und noch eines: Mein Kommentar ist in keiner Weise von „Hass“ getragen. Es ging mir darum, die Sichtweise zu erweitern und ganz undogmatische eigene Gedanken, Argumente und berufliche Erfahrungen einzubringen. Ich wollte und will Dich in keiner Weise desavouieren. Wenn Du das so aufgefasst hast, tut mir das leid. Vielleicht denkst Du mal in Ruhe darüber nach.
        Mach´s gut und Glückwünsch zum Jugend-Forscht-Erfolg
        VG Stefan

        1. Für wissenschaftlichen Austausch bin ich selbstverständlich aufgeschlossen und auch darauf angewiesen. Und natürlich wäre es klimatechnisch noch besser, wenn man das zusätzlich für Klimaprojekte spenden würde. Aber spielt das wirklich eine Rolle? Es geht ja darum, dass der Flug selber kompensiert ist. Und dass eine Koexistenz zum derzeitigen System ist nicht möglich. Ich denke aber, dass ich auch in der Vermeidung schon um Längen weiter bin als der Durchschnitt. Beim Thema vegane Ernährung habe ich eine andere Meinung. Natürlich kann vegane Ernährung schädlich sein. Aber beim Klimaschutz bringt Abwägen nunmal nicht viel – denn das Problem muss gelöst werden.

          1. Hallo Jason,
            ich freue mich sehr über Deine Antwort. So habe ich mir das vorgestellt. Nur durch Diskurs mit unterschiedlichen Meinungen/Erfahrungen kommt man weiter. Was Deine persönliche Vermeidung betrifft, kann ich das natürlich nicht beurteilen, da ich mich nur auf Deine Äußerungen im Podcast, Blog etc. beziehen kann. Dass vegane Ernährung sicher einen Beitrag zum Klima liefern kann, stimmt natürlich. Ich finde es nur problematisch wenn manche Leute (Du bist damit nicht gemeint) auch Menschen „zwangsveganisieren“ wollen, die Schaden davon nehmen würden und dabei geht es vor allem um sehr junge Menschen (https://www.doccheck.com/de/detail/articles/14588-vegane-ernaehrung-nichts-fuer-babys). Da werden oft Fakten ignoriert und wüste Verschwörungtheorien („Vegan ohne B12-Supplementierung“) proklamiert, die mit der „Flat Earth“-Spinnerei auf einer Ebene stehen. Durch Deine Ausführungen ist mir jetzt klar geworden, dass sich Deine abweichende Meinung zum Veganismus nicht auf die Mangelrisiken, sondern auf die Prioritätensetzung bezieht. Wenn ich Dich richtig verstehe, siehst Du in der Klimarettung das alles überragende Thema, dem alles andere unterzuordnen ist. Ohne Frage halte auch ich die Klimaentwicklung für ein ganz zentrales Problem. Nur ärgere ich mich sehr darüber, dass andere VÖLLIG NUTZLOSE, aber klima- und umweltschädigende Faktoren wie das Rauchen in der aktuellen Klimadebatte gänzlich außen vorgelassen werden. Umweltforscher des Imperial College London haben ausgerechnet dass eine einzelner Durchschnittsraucher (20 Zigaretten täglich über 50 Jahre) zusätzlich 1,4 Millionen Liter Wasser, eine Anbaufläche von 3.200 Quadratmetern und 1,3 Tonnen Öl an fossiler Energie verbraucht. 2,6 Millionen Tonnen CO2 und 5,2 Millionen Tonnen Methangas werden jährlich durch Rauchen produziert und 6 Billionen(!) nahezu unverrottbare, mit Giften vollgesogene Filter kontaminieren Böden und Trinkwasser.
            Für den Tabakpflanzenanbau und die Tabaktrocknung werden jährlich 1,2 Millionen Hektar Wald in Asien, Afrika und Südamerika abgeholzt, d.h. 600 Millionen Bäume gefällt und verheizt. Ohne diese sinnlose Malträtierung der Umwelt könnten die CO2-Emissionen pro Jahr um 22 Millionen Tonnen reduziert werden. M. E. sollte man dieses Klimaschutzpotenzial nutzen, bevor man strikten Veganismus fordert.

            Ich danke Dir für den sachlichen Austausch und hoffe, Du konntest erkennen, dass kritische Anmerkungen nicht von Hass getrieben sein müssen.

            Beste Grüße
            Stefan

          2. Hallo Stefan, dass wichtige Fakten bei der aktuellen Debatte verborgen werden stimmt natürlich. Und sicher mit solchen Dingen auch noch einiges aufzuholen. Aber ich nehme an, du weißt bereits von den „Kipppunkten“ im Klimasystem. Man muss langfristig also auf null Ausstoß kommen. Dass bedeutet, mann muss die unbeachteten Umweltsünden verhindern und dennoch die Ernährung in Richtung Veganismus, min. Vegetarismus bringen.

            LG
            Jason

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