Öko-Tipp Nr. 6-Mikroplastik

In Meeren sehen wir oft Plastikmüll: Tüten, Verpackungen oder andere aus Plastik bestehende Dinge sehen wir oft. Doch die wahre Bedrohung finden wir hier nicht. Das wahre Plastik ist das Mikroplastik.

 

Vorkommen von Mikroplastik

Vor allem sind Kosmetikartikel die Mikroplastik-Quellen. Jetzt sind wir gefragt. Nicht waschen ist hört sich schön an, ist irgendwann aber sicher für alle Beteiligten sehr unattraktiv. Es gibt jedoch eine

Mikroplastik ist wesentlich hartnäckiger, als Makroplastik, wie es hier zu sehen ist.
Mikroplastik ist wesentlich hartnäckiger, als Makroplastik, wie es hier zu sehen ist.

Ausnahme. BIO-Kosmetikartikel sind nicht nur frei von künstlichen Stoffen, sondern auch von Mikroplastik. Hersteller von BIO-Kosmetikartikeln, die öffentlich im Supermarkt zu kaufen sind, sind beispielsweise „lavera“ oder, wenn auch nur in speziellen Läden und im Internet erhältlich „Ives Rocher“. Außerdem entsteht Mikroplastik beim Zerfall von größerem Plastikmüll und beim Konsum von Pflegecremes, Zahnpasta, Anstreichfarben und ganz obendrein Autoreifen. Doch für alle diese Dinge gibt es BIO-Alternativen.

 

 

Folgen von Mikroplastik

 

Bei Mikroplastik spielt uns die Physik einen Streich. Mikroplastik hat eine ähnliche Dichte wie Wasser. Das Problem ist vorprogrammiert. Mikroplastik ist in Ozeanen, in Seen und Flüssen und mittlerweile auch in Deutschland. An manchen Meeresbuchten bestand der Sandstrand zu drei Prozent aus Mikroplastik. Das ist sehr beunruhigend. In allen Tierkotproben war Mikroplastik enthalten und die Nordsee, der Lebensraum der Wattwürmer ist vollkommen von Mikroplastik verseucht. Mikroplastik hat weitaus schwerwiegendere Folgen, als Makroplastik.

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