Mond-Adventskalender: Kepler-1625b I

24.Dezember: Kepler-1625b I

Monde sind faszinierende Himmelskörper. Sie sind komplett aus Eis, sehen wie Schwämme aus, haben Ozeane unter ihrer Oberfläche oder Seen und Flüsse darauf. Im letzten Jahr gab es den äußerst erfolgreichen Exoplaneten-Adventskalender. Dieses Jahr gibt es laut der Abstimmung, die ich auf Twitter eine Woche liefen lies, 24 Monde. 24 Monde im Sonnensystem zu besuchen, ist eine Reise von Vulkanen, die bis fast bis ins Weltall reichen, zu Geysiren, die Wasser ins All schleudern und Ozeanen, die womöglich sogar Leben beherbergen. All das sind Welten, die wir mit Robotern besuchen können und das teilweise auch schon getan haben. Direkt vor unserer kosmischen Haustür gibt es diese exotischen Welten. Also, begeben wir uns auf die abenteuerliche Reise zu 24 außergewöhnlichen Monden unseres Sonnensystems.

Viel Spaß und frohe Weihnachten!

Es war eine Sensation. Im November 2018 fanden Forscher mit den Weltraumtelskopen Kepler und Hubble vermutlich den erstem Exomond, einen Mond, der einen Planeten umkreist, der einen Stern umkreist, der nicht unsere Sonne ist. Doch mit den Monden, die wir bis jetzt kennenlernten, hat Kepler-1625b I nichts viel zutun, denn er ist fast so groß wie Neptun und besteht aus Gas. Er umkreist in einer Entfernung von 8000 Lichtjahren den Stern Kepler-1625. Vielleicht eine der interessantesten Entdeckungen dieses Jahres.

Name: Kepler-1625b I

Zentralkörper: Kepler-1625b

Entfernung zu Zentralkörper: ?

Umlauf um Zentralkörper: ?

Durchmesser: Ungefähr so groß wie Neptun

Besucht von: Naja, ihr wisst schon

Besonderheiten: erster entdeckter Exomond, Gas-Mond, lebensfreundliche Temperatur

Womöglich lebensfreundlich

Prinzipiell wäre Kepler-1625b I sogar lebenfreundlich. Der Planet Kepler-1625b hat eine Temperatur von etwa -20°C. Das ist zwar ein bisschen zu kalt für flüssiges Wasser, aber prinzipiell lebensfreundlich. Aber es gibt ein noch größeres Problem. Der Mond ist fast so groß wie Neptun und besteht wie er aus Gas. Er ist also eine Art Gas-Mond ohne feste Oberfläche. Es gibt zwar Überlegungen, wie Leben in den Wolken eines Gasplaneten (oder eben eines Gas-Mondes) aussehen könnte, jedoch ist das ziemlich weit her geholt. Doch es gibt eine weitere, noch bizarrere Möglichkeit, die die Existenz von Leben doch noch ermöglichen könnte.

Hat der Mond einen Mond?

Wie wir schon im Artikel über Iapetus gelernt haben, ist es durchaus möglich, dass auch Monde selbst Monde haben können. Im Fall von Kepler-1625b I wäre das in der Tat möglich. Dieser Mond bestünde dann aus Gestein und könnte Leben beherbergen. Auf jeden Fall hätten diese Lebensformen einen fantastischen Blick zum Himmel. Sie sähen einen großen Himmelskörper, der einen Gasplaneten umrundet, der einen Stern umrundet. Durch die Reibungshitze könnten die -20°C locker kompensiert werden, wodurch auch flüssiges Wasser an der Oberfläche möglich wäre. Das ist eine sehr interessante Vorstellung, wie ich finde, die so in unserer Galaxis vermutlich millionenfach existiert.

So ungefähr ist das Verhältnis zwischen Kepler-1625b und Kepler-1625b I.

Das war der Spektrograph-Mond-Adventskalender. Ich hoffe, er hat euch gefallen und ihr schaut nächstes Jahr im Adventskalender wieder vorbei!

Danke fürs Teilen dieses Beitrags.

Ein Gedanke zu „Mond-Adventskalender: Kepler-1625b I

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