Klimawandel: Was bedeuten die Wahlen für die Klimapolitik?

Klimawandel: Nicht nur in der Theorie

Der Klimawandel ist vom Menschen gemacht! Dieser unumstößliche Fakt, der lange sicher war, gerät nun wieder ins Wanken. Und das ist mehr als verwunderlich, da der Klimawandel schon seit langem bekannt war und nie daran gezweifelt wurde, dass er menschengemacht ist. Er ist kein Trick der Chinesen, um die US-Wirtschaft zu schwächen. Und auch in Deutschland gibt es, besonders nach der Wahl Menschen, die den Klimawandel nicht anerkennen. Die Klimapolitik, setzt sich die richtigen Ziele, setzt sie jedoch nicht konsequent um. Zwar stehen alle Parteien im Neuen Bundestag hinter dem Pariser Klimaabkommen, jedoch sind sich nicht alle einig, ob die Atomkraftwerke so schnell wie möglich von der Leitung nehmen sollte oder man sie weiter betreiben sollte. Ich war bei Tschernobyl nicht dabei, doch die Generationen vor mir schon. Mich würde es interessieren, wie man einem Zehnjährigen erklärt, dass er nicht im Sandkasten spielen darf.

Klimawandel
Den Klimawandel kann man nicht leugnen.

Woher kommt die Energie?

Jedenfalls haben sie auf keinen Fall Perspektive. Genau so ist es nur eine Frage der Zeit, bis emissionsfreie Autos verkehren. Doch wenn niemand damit anfängt, kann es sich auch noch etwas ziehen. Es ist sicher, dass der Klimawandel zum Großteil menschengemacht ist. Seitdem es die Erde gibt, hat sich ihr Klima immer wieder verändert. Auf eine Kaltzeit, folgt eine Warmzeit und dann wieder eine Kaltzeit. Jede Epoche hinterließ seine Spuren in der Erde. Die Bodenschichten, das Polareis, und die Baumringe. So kann man die Zusammensetzung der Atmosphäre für jede Erdepoche messen. Und seitdem wir Menschen von Technologie profitieren, weicht dieser Rhythmus immer weiter vom natürlichen Kreislauf ab. Die Erde wird wärmer.

In den letzten 800.000 Jahren waren noch nie so viele Treibhausgase in der Erdatmosphäre erhalten, wie heute. Zwar sind auch nach einer Warmzeit die Treibhausgaskonzentrationen erhöht, wie nach der Warmzeit vor 55 Millionen Jahren, jedoch ist das etwas anderes, denn dies war ein äußerst langfristiger Prozess, hierbei handelt es sich um Veränderungen im Maßstab von einigen Jahrzehnten. Nicht nur CO₂ hat sich angehäuft, sondern auch das Treibhausgas Methan häuft sich seit kurzem wieder an. All dies wird man auch in der Zukunft anhand von Bäumen, Riffen oder den Polarkappen (falls es sie dann noch gibt) nachweisen und damit Zweifler davon überzeugen, dass es den Klimawandel wirklich einmal gegeben hat.

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