Hitzewelle: Todeszonen in Nordsee und Ostsee dehnen sich aus

Die Verkörperung des Klimawandels

Todeszonen in Nord- und Ostsee:

Ja. Es ist warm. Sehr sogar. Aber dieses hysterische Klimakrisen- Gekreische der Klimanazis ist wirklich unerträglich. Auch wenn wir alle zu Fuß gehen, statt Autos zu bauen nun alle Gendergagaisten werden u nur noch Brokkoli essen: der Sonne ist das egal.“ Ich tat mich sehr schwer damit, in meinem Blog den Abschaum der AfD zu zitieren, aber es ist heute nun mal wichtig, denn wenn man eine Aussage überprüfen möchte, dann muss man sie heute so genau wie möglich wiedergeben. Natürlich stich dieser Tweet tief in mein astronomisches Herz, denn wenn man keine Strategie zum Klimawandel hat, dann soll man eben die Finger vom Thema lassen (Im Fall der AfD sollte man am besten die Finger von allen Themen lassen).

Gehen wir mal wieder zurück auf wissenschaftliche Ebene. Was soll passieren, damit es von der Gesellschaft als Folge des Klimawandels angesehen wird? Müssen erst Tornados und Extremwetter Mitteleuropa heimsuchen, Metropolen überfluten oder Millionen Klimaflüchtlinge weltweit entstehen? Reicht eine extreme Hitzewelle als Wahnzeichen nicht aus? Extremtemperaturen fallen wortwörtlich nicht vom Himmel, denn die Sonne kann nicht der Hauptgrund für diese Hitzewelle und die Klimaveränderungen der letzten 100 verantwortlich sein.

Todeszonen
Todeszonen entstehen auch in Nord- und Ostsee.

Todeszonen in der Ostsee

An Tornados in Deutschland haben wir uns gewöhnt, aber nun trocknen Flüsse aus, Seen „kippen um“ und auch an unseren beiden Meeren wird es langsam eng, denn sogenannte Todeszonen breiten sich aus. Extrem kennen wir dies bisher aus großen Teilen des Arabischen Meeres, doch auch in Deutschen Gewässern gibt es Bereiche, in denen der Sauerstoffgehalt zu gering für Leben ist. Außerdem ist die Ostsee mit 20°C nun fast so warm wie das Mittelmeer. Das hat eine verheerende Rückkopplung zur Folge, denn die höhere Wassertemperatur verändert Ökosysteme. Blaualgen und Bakterien, die den geringen Sauerstoffgehalt der Todeszonen fördern breiten sich aus. In diesen Todeszonen lebt so gut wie nichts.

Die Sonne ist nicht schuld!

Nun, wieso kann die Sonne nicht für die Klimaveränderung und die damit verbundene Entstehung der Todeszonen verantwortlich sein? Natürlich bestimmt die Sonne das Wetter, beim Klima spielt sie allerdings eine untergeordnete Rolle. Innerhalb von Milliarden Jahren verändert die Sonne die Intensität ihrer Strahlung. Sie strahlt pro eine Milliarden Jahre etwa 10% heller. So verändert sich das Klima langfristig durch die Sonne. Doch die Klimaveränderungen von denen wir jetzt reden geschehen innerhalb von Jahrhunderten. Außer geringen Schwankungen der Sonnenaktivität, die nichts mit der Intensität der Strahlung selber zutun hat, ändert sich innerhalb dieser Zeitspanne bei unserer Sonne nicht viel, denn wie man als Astronom weiß, geschehen die meisten astronomischen Prozesse auf sehr sehr langen Skalen.

Danke fürs Teilen dieses Beitrags.

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