Geoengineering: Terraforming für die Erde?

Geoengineering

Schon oft gab es Überlegungen den Mars oder die Venus, so zu verändern, dass sie der Planet für Menschen bewohnbar ist. So etwas könnte man auch mit der Erde tun. Die Rede ist davon, einen Planeten technisch zu optimieren, Geoengineering. Neue Studien zeigen, dass dies keine gute Idee ist. Eine Möglichkeit wäre die Reflexion an Sonnenlicht zu erhöhen. Der Treibhauseffekt würde gebremst und der Planet abgekühlt werden. Indem man Moleküle in die Stratossphäre pusten würde, könnte man ähnliche Wirkungen, wie beim globalen Winter nach einem Vulkanausbruch erzielen.

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Es scheint, die Erderwärmung wäre nicht mehr zu stoppen. Terraforming soll eine Lösung sein. Doch neueste Studien hegen Zweifel.

Dem einen ein Segen, dem Anderen ein Fluch

Angenommen wir würden dieses Geoengineering hier auf der Nordhalbkugel anwenden. Tatsächlich: Die Temperaturen würden sinken – während die Bewohner der Südhalbkugel von Dürren geplagt werden. Um wirklich sinnvoll in das Klima der Erde eingreifen zu können, ist die Methode noch nicht reif, denn eine Abkühlung auf der Nordhalbkugel, führt laut Simulationen zu weniger Niederschlag auf der Südhalbkugel. Ein Anwenden auf der Südhalbkugel wiederum, führt zur Bildung von Zyklonen auf der Nordhalbkugel. Geoengineering ist keine einfache Sache.

Ein globaler Winter

Vor 75.000 Jahren brach in Indonesien der Supervulkan Toba aus und ließ Homo Sapiens fast aussterben, da er einen globalen Winter verursachte. Die ganze Erde kühlte sich erheblich ab. Nun, die Ironie darin besteht, dass dieses Prinzip, welches uns schon einmal fast dran glauben lassen hat, uns nun retten könnte. Denn durch die Erhöhung des Schwefeldioxidspiegels in der Stratosphäre, könnte man den Anteil des reflektierten Sonnenlichtes erhöhen und so für eine globale Abkühlung wie beim Ausbruch des Tobas und des Pinatubos (Philippinen) der Fall war.

Man könnte auch einen globalen Winter auslösen, indem man einen Himmelskörper im Lagrange-Punkt L1 zwischen Sonne und Erde platziert und so die Sonneneinstrahlung verringert, oder indem man die Ozeane mit Eisen düngt, um den Algenwachstum zu fördern. Diese binden das Kohlenstoffdioxid, so könnte man die Erde kühlen. Diese Modelle sind schon etwas ausgefallener.

Das könnte man in der Zukunft das Klima manipulieren

 

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