Erste vollkommen autonome Nanoroboter

Roboter agiert autonom und kann massenhaft produziert werden

Wieder ist der Wissenschaft ein riesiger Sprung in der Robotik gelungen. Man entwickelte eine Methode, mit der man aus einem 10 Zentimeter kleinen Silizium-Wafer eine Millionen Nanoroboter auf einmal erzeugen kann. Diese sind dünner als ein menschliches Haar, beziehen ihre Energie allein aus Licht und vor allem: sind vollständig autonom. Den US-amerikanischen Forschern sind somit gleich mehrere Glanzleistungen auf einmal gelungen.

Produktion in Millionen

Die Roboter werden jedoch nicht einzeln zusammengebaut, sondern gleich in Millionenauflage aus einem kleinen Stück Silizium. Dies gelang nur durch komplizierte Verfahren in der Halbleiterindustrie. So ist es möglich leistungsfähige Nanoroboter in großer Stückzahl und sehr billig anzufertigen.

Einsatzbereich: Menschlicher Körper

Erst vor wenigen Wochen schrieb ich über den Triumph, dass erstmals ein Nanoroboter durch das Auge eines Schweins manövriert wurde. Nun ist man ein Stück weiter. Zwar wurde diese Roboter-Armee noch nicht im Körper getestet, dennoch ist das das eigentliche Ziel der Entwickler. Die Belastung einer Injektion in die Blutbahn wurde nachgestellt und man fand heraus, dass die Roboter sie überleben und danach voll funktionsfähig sind. Die Größe ist bereits klein genug, um millionenfach in den Körper injiziert zu werden. Im Rumpf der Roboter liegt sowohl die Schaltzentrale zur autonomen Steuerung im Körper, aber auch die Energiequelle, derzeit eine winzige Solarzelle. Im Körper könnten sie Wirkstoffe an die geeignete Stelle transportieren, dadurch müsste man sie nich aufnehmen und so den ganzen Körper schaden. Doch es gibt noch größere Visionen. Die Roboter sollen auch durch die Blutbahnen schwimmen und unser Blut permanent durch Sensoren überwachen. Gibt es hinweise auf Krankheiten, könnten sie sofort Alarm schlagen. Die Roboter wären sogar klein genug um Operationen in Teilen des Gehirns vorzunehmen, die derzeit verborgen sind oder kaputte Zellen abzutöten. Doch, bis es so weit ist, müssen noch zwei Dinge ergänzt werden.

Fortbewegung auf Bimetallen

Die Idee zur Fortbewegung ist genial, rein mechanisch und sicher und verbraucht kaum Energie.

Andere Energiequelle wird gebraucht

Mit Licht als Energiequelle könnten die Roboter nur in wenigen Teilen des Körpers operieren, um tiefer in den menschlichen Körper vorzudringen, brauchen die Roboter eine andere Energiequelle. Daran arbeiten die Entwickler momentan. Derzeit arbeiten sie an einer Version mit Magnet- und Ultraschallantrieb. Diese Medien dringen tiefer in den Körper ein, sodass die Roboter auch in dunklen Regionen arbeiten können.

Danke fürs Teilen dieses Beitrags.

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