Die Anomalie des Wassers

Jemand bat mich einen Artikel über die Anomalie des Wassers zu schreiben. Da ich dies erst Gestern am Morgen gesehen habe und für diesen Tag schon ein Artikel geplant war, der ebenfalls Vorschlag eines Lesers war, kommt der Artikel heute.

 

Wasser hat eine besondere Eigenschaft, die es thermisch einzigartig macht. Bei 4 C° erreicht es sein kleinstes Volumen und damit seine höchste Dichte. Über 4 C° verhält sich Wasser thermisch normal. Bei Hitze dehnt es sich aus, bei Verringerung der Temperatur, verkleinert sich das Volumen. Unterhalb von 4 C° dehnt sich das Wasser bis 0 C° weiter aus. Wenn es gefriert dehnt es sich ebenfalls aus. So hat Wasser mit 0 C° eine Dichte von 1g/cm3, Eis mit 0 C° wiederum, hat eine Dichte von 0,92g/cm3. Diese Besonderheit bezeichnet man in der Physik als die Anomalie des Wassers. Sie ist der Grund dafür, dass ein Eisberg im Wasser schwimmt. Auch in der Biologie ist die Anomalie des Wassers von besonderer Bedeutung. In einem Ökosystem, wie beispielsweise einem Teich sorgt es für die Temperaturverteilung. Weitere Beispiele aus der Biologie und Geologie sind Felsspalten, in denen sich Eis bildet. Dieses dehnt sich aus und sorgt für die ausgefallenen Formen und Linien (und Schuttkegel) in den Eiswänden.

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