Das Heliozentrische Weltbild: Revolution im Mittelalter

Es ist ein weit verbreiteter Mythos, dass im Heliozentrischem Weltbild die Erde im Mittelpunkt steht. Das Weltbild, bei dem die Erde im Mittelpunkt steht ist das Geozentrische Weltbild. Das Heliozentrische Weltbild ist ein anderes Weltbild, das dem Modernen Weltbild sehr viel ähnlicher ist als das Geozentrische. Einige Abweichungen gibt es jedoch.

Nikolaus Kopernikus stellte unsere Vorstellung vom Universum "auf den Kopf"
Nikolaus Kopernikus stellte unsere Vorstellung vom Universum „auf den Kopf“

Geschichte des Heliozentrischen Weltbildes

 

Das Heliozentrische Weltbild wird auch kopernikanisches Weltbild genannt, da es hauptsächlich von Nikolaus Kopernikus entwickelt wurde. Das heliozentrische Weltbild hat einige Abweichungen zum heutigen Weltbild, da es davon ausgeht, dass die Fixsterne alle an einer Sphäre befestigt sind und somit um die Sonne kreisen. Die Sonne galt als Mittelpunkt des Universums. Es wurde schließlich von Newtons Himmelsmechanik abgelöst, die besagt, dass jeder Körper seine eigene Gravitation hat.

 

 

Vorzüge zum Geozentrischen Weltbild

 

Das geozentrische Weltbild geht davon aus, dass alle Körper, inklusive Fixsterne um die Erde kreisen und an 7 Sphären befestigt sind. Die Reihenfolge ist folgende:

 

Mond

Merkur

Venus

Sonne

Mars

Jupiter

Saturn

Fixsterne

 

(Uranus und Neptun waren noch nicht bekannt)

 

Nachteile zu Newtons Mechanik

 

Das Heliozentrische Weltbild beinhaltet zwei Fehler. Erstens geht es davon aus, dass die Planeten auf Sphären um die Sonne kreisen, die wenig mit klassischen Planetenorbits zutun haben. Zweitens geht es davon aus, dass auch die Fixsterne auf Sphären um die Sonne kreisen und diese den Mittelpunkt des Universums darstellt. Auf Newtons Mechanik folgte Einsteins Weltordnung und auf diese folgte die moderne Quantenmechanik.

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