Wie E.T wirklich aussieht: Was sagt die Astrobiologie über Aliens?

Was die Astrobiologie über Aliens verrät

Ich habe schon öfter über extraterrestrisches Leben geschrieben und wo man es finden könnte. Es gibt jedoch auch einen anderen Blickwinkel um auf Aliens zu schauen. Den der Astrobiologie. Gehen wir davon aus, dass es ziemlich sicher ist, dass Außerirdisches Leben existiert. Wie sieht es aus? Außerirdisches Leben kann alles bedeuteten. Um der Frage auf die Spur zu kommen, wie Aliens aussehen, kann man seiner Fantasie freien Lauf lassen. Denken sie sich irgendein Wesen aus das biologisch möglich ist. Mi sehr hoher Wahrscheinlichkeit existiert es irgendwo da draußen.

Das liegt an der unvorstellbaren Größe des Universums. Es ist also sehr schwer, einzugrenzen wie Aliens aussehen. Es gibt wahrscheinlich auch Wesen, die dem irdischen Leben ähneln. Fische könnten beispielsweise in außerirdischen Ozeanen ähnlich aussehen wie in irdischen. Beide werden Seiten-  und Schwanzflossen haben. In Tiefen Ozeanen erzeugen außerirdische Lebewesen vielleicht auch durch Biolumineszenz ihr eigenes Licht. Doch wieso sollten zwei Spezies, die viele Lichtjahre trennen, die vielleicht sogar in einer anderen Galaxien leben, Ähnlichkeiten aufweisen? Weil sie die selbe evolutionäre Aufgabe bewältigen müssen. Schwimmen. Die Gesetze der Physik in einer fernen Galaxie gleichen unseren aufs Haar genau. Wasser ist überall gleich und deswegen sehen auch Außerirdische Fische ähnlich wie unsere Fische aus.

 

schwer wie Stein, Atem aus Methan

Doch was ist wenn außerirdische auf einer absolut nicht erdähnlichen Welt leben, die für uns lebensfeindlich wäre. Dann hätten wir einfach an den falschen Orten gesucht. Ein so ein fremdartigen Ort gibt es in unserem Sonnensystem. Den größten Saturnmond Titan. Die Biologie des Menschen basiert auf Kohlenstoff. Damit sind wir auf der Erde gut angepasst. Unsere Körperflüssigkeit ist hauptsächlich Wasser. Blut, Gewebe, Muskeln, als dies wäre ohne Wasser nicht möglich.

Doch auf dem Titan ist es viel zu kalt für flüssiges Wasser. Methan, dass auf der Erde kondensiert, weil es zu warm ist, kommt auf dem Titan in flüssiger Form vor – und bildet dort, Flüsse, Seen und Landschaften. Der größte See auf dem Titan, ist sogar größer als das kaspische Meer, der größte See der Erde.

Ist es möglich,dass Elemente, die auf dem Titan in flüssiger Form vorkommen eine geeignete Lebensgrundlage für Außerirdisches Leben wäre. Die Astrobiologie schließt es nicht aus, einige Astronomen, Biologen und Astrobiologen zweifeln daran, aus dem Grund, dass die Erde eigentlich arm an Kohlenstoff und reich an Silizium ist. Falls Leben auf anderen Grundlagen, als Kohlenstoff möglich wäre, müsste das Leben auf der Erde doch auf Silizium, anstatt auf Kohlenstoff basieren. Ob Leben auf andere Stoffe, als auf Kohlenstoff basieren kann, werden wir wohl erst beweisen können, wenn wir auf welches stoßen.

Astrobiologie
Wir und unsere kosmischen Nachbarn haben wohl mehr gemeinsam, als wir denken,

Was uns wohl erwarten würde

Wie könnten Aliens auf einer Welt aussehen, die der Erde ähnelt? Wahrscheinlich würden sie und auf den ersten Blick seltsam und fremd vorkommen, doch bei genauerem Hinsehen wird man Ähnlichkeiten erkennen. Möglicherweise wird sich biologisch überlegendes Leben zu Intelligenz entwickelt haben. Möglicherweise jedoch nicht wie wir aus Primaten. Man kann es sich schwer vorstellen, wie der Mensch aussehen würde, wenn er sich aus einer anderen Wirbeltiergruppe entwickelt hätte. Zum Beispiel aus Vögeln oder aus Amphibien. Ähnlich könnte dies bei Aliens der Fall sein. Die Astrobiologie kann das Leben auf der Erde nutzen, um die vielen Erscheinungsformen des Leben zu katalogisieren, doch wir wissen nicht ob auf der Erde ein besonderer Zufall geschehen ist, der das Leben hervorgebracht hat, oder ob es einfach entstanden ist, weil es die richtigen Bedingungen fand.

 

Milliarden Sterne, Billionen Planeten

Wenn dem so ist, gäbe es Millionen Planeten, Monde und sonstiges im All auf denen Leben entstehen könnte. Wir wissen auch nicht, ob sich Leben unter extremen Bedingungen entwickeln kann, da die Astrobiologie eben nur das irdische Leben kennt. Auch kennen wir die Lebensdauer einer intelligenten Spezies nicht. Möglicherweise lebt sie nur einige hundert Jahre. Das hört sich kurz an, doch wir Menschen senden erst seit ca. 50 Jahren Botschaften ins All und haben es in dieser kurzen Zeit schon mehrmals geschafft uns an den Rand der Ausrottung zu treiben. Wenn  müssen wir weitere insgesamt 140 Jahre warten, bis wir wissen, ob unsere Botschaft angekommen ist. Möglicherweise hat sich die andere Spezies oder wir selber bis dahin schon ausgerottet. Außerdem müssten wir Glück haben, dass wenn eine Spezies nur 500 Jahre lebt, wir und die Aliens überhaupt zu selben Zeit leben. Und selbst, wenn wir das tun sind die Entfernungen viel zu groß, dass wir jemals eine Antwort bekommen könnten, eher, dass sich eine der Spezies oder sogar beide ausgerottet haben. 1977 fingen Radioteleskope in Ohio Signale auf, die sich vom gewöhnlichen Hintergrundrauschen unterscheiden. Auch waren es keine Satelliten. Wenn es von Aliens stammt haben wir leider wenig Chancen je von ihnen zu hören , denn das Signal stammt aus einem Sternsystem, dass 200 Lichtjahre von der Erde entfernt ist.  Unsere Antwort würde 200 Jahre brauchen, dass wären schon 400. Bis dahin hat man dort wahrscheinlich schon vergessen, dass man ein Signal geschickt hat. Wir sind, wie auch unsere kosmischen Geschwister in Raum und Zeit verloren.

 

Adern aus Metall: künstliches Leben

Doch was sagt die Astrobiologie dazu, dass Aliens sich von ihren biologischen Fesseln befreit haben und vielleicht nicht wie wir aus Fleisch und Blut sind? Wir wissen selber aus erster Hand wie schwer so etwas ist, doch auch auf der Erde läuft die Verschmelzung von Biologie und Kybernetik auf Hochtoren. Deswegen ist es nicht ausgeschlossen, dass Aliens bereits eine Art „interaktives Bewusstsein“ haben, wie in Matrix, wo Neo sich Fähigkeiten „herunterladen“ kann.

Somit würde das *Konnektom der Aliens auf einen Computerchip geladen und entweder in einen Roboter eingefügt. Die Aliens wären dann unsterblich. Einer Spezies die das erreicht hätte läge das Universum zu Füßen. Sie könnten das digitalisierte Konnektom per Laser mit Lichtgeschwindigkeit zu anderen Sternen schießen und mit dem Konnektom den Körper auf dem neuen Planeten klonen. (Hat jemand eine bessere Idee, um zu den Sternen zu fliegen) Für uns ist es noch Zukunft, für Aliens könnte es bereits jetzt Realität sein.  Auch diese Aliens hätten sich aus primitiven Lebewesen entwickelt.

Wie auch immer sie aussehen, hoffen wir das, falls die Aliens kommen, sie in friedlicher Absicht erscheinen.

 

P.S: Lasst euch nichts von Alien-Angriffen erzählen. Keine Spezies würde die Kosten und den Aufwand darin investieren einen Autofahrer, der sich verfahren hat zu entführen oder Kornkreise in Maisfelder zu zeichnen.

*Konnektom: Das Konnektom ist die Gesamtheit aller Neuronen und Neuronenverbindungen im Gehirn. Der Gesamte Mensch steckt im Konnektom. Mit dem Konnektom könnte man ihn exakt klonen.

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